2. Ostböhmische Tafel
3. → Východočeská tabule
4. Ostböhmisches Tafelland
6. Table de la Bohěme Orientale
9. Englische Bezeichnung.
10. VGJ, 1996, S. 35.
2. Östliches Mitteleuropa; Ostmitteleuropa; Zentraleuropa
6. Eastern Europe
7. Stereotype Bezeichnung im englischsprachigen Raum, alterniert gelegentlich mit Eastern Europe.
10. Jaworkski, 1991, S. 692-696.
2. Ostmittel- und Südosteuropa
3. → Evropa východní
5. Eastern Europe
10. Mellor, 1975, S. 3.
2. Osteuropa
3. → Evropa východní
6. Comecon Countries
9. In den englischen und nordamerikanischen Medien ist der Begriff „Eastern Europe“ häufig mit Ostmitteleuropa (Eastern Central Europe) gleichgesetzt worden, wobei nicht zuletzt auch die damalige DDR einbezogen wurde.
10. Mellor, 1975, S. 3.
3. → Soběnovská vrchovina
8. So benannt nach dem südböhmischen Ort Ebenau (Soběnov).
3. → Středomoravská niva
3. → Dolnomoravský úval
4. Südliches Morava-Becken; Untere Marchebene
10. MWB MS, 1897, S. 42.
3. → Východolabská tabule
4. Tafelland an der östlichen Elbe
8. So genannt nach der ostböhmischen Stadt Königgrätz (Hradec Králové), Bezirk Königgrätz (Hradec Králové).
10. Pierer 3, 1857, S. 12.
2. Budweiser Becken
3. → Českobudějovická pánov
5. Budějovická kotlina
8. So genannt nach der südböhmischen Stadt Budweis (České Budějovice), Bezirk Budweis (České Budějovice).
10. Pierer 3, 1857, S. 12.
2. Wittingauer Becken
3. → Třebonská pánev
8. So genannt nach der südböhmischen Stadt Wittingau (Třeboň), Bezirk Neuhaus (Jindřichův Hradec).
10. WK, 1860, S. 17.
2. Hohenbrucker Tafelland
3. → Třebochovická tabule
4. Hohenbrucker Bergland
8. So genannt nach der ostböhmischen Stadt Hohenbruck (Třebochovice nad Orebem), Bezirk Königgrätz (Hradec Králové).
10. Sydow, 1868, S. 152.
3. → Jeřáb
4. auch: Eberesch
10. MWB MS, 1897, S. 28; Schneider, 1908, S. 138; OLTR, 1927, S. 123; Werdecker, 1957, S. 42.
3. → Ohře
5. Chebská řeka; Oharky
6. Agara (lat.)
9. Der Name Eger/Ohře ist keltischen Ursprungs und hat in der deutschen und tschechischen Sprache die gleiche Bedeutung. Der Name der Stadt Eger lautet tschechisch Cheb.
10. Schaller II, 1785, S. 2; EWK 11, 1823, S. 187; Sommer I, 1833, S. XXII; ADRE 6, 1843, S. 460; Cotta, 1854, S. 299; Pierer 3, 1857, S. 13; Kloeden, 1875, S. 83; RGL 1, 1883, S. 474; Egli, 1893, S. 277; MWB Böhmen I, 1894, S. 9; Lippert I, 1896, S. 135; Schneider, 1908, S. 13; Friedrich, 1911, S. 63; Moscheles, 1920, S. 24; Sedláček, 1920, S. 104; Hassinger, 1925, S. 62; SLL, 1925, S. 122; Blau, 1927, S. 21; Machatschek, 1927, S. 27; OLTR, 1927, S. 124; Spreitzer, 1941, S. 430; Werdecker, 1957, S. 6; Blažek, 1959, S. 235; BS, 1962, S. 538; Duden WGN, 1966, S. 464; MKM Europa 1, 1972, S. 292; OTS, 1975, S. 38; AR, 1981, S. 114; Sperling, 1981, S. 74; RBL, 1989, S. 97; Duden GND, 1993, S. 86; Gorys, 1994, S. 244; Vorschläge, 1994, S. 63; LŠ, 1997, S. 192; Baedeker, 2000, S. 78; Stani-Fertl, 2001, S. 201; TLAZ, 2001, S. 601; SZ, 2003, S. 102.
3. → Chebsko
4. Egerland
2. Egergraben
3. → Podkrušnohorské pánve
4. Böhmische Landsenke
8. Diese Bezeichnung ist in der Tat angemessener, da sich der Egergraben im Bielatal fortsetzt.
9. So genannt nach den Flüssen Eger (Ohře) und Biela (Bilina).
10. Werdecker, 1957, S. 23.
2. Theresienstädter Becken
3. → Terezínská kotlina
5. Terezínská pánev
9. Es könnte, wie bei Müller-Miny (1966), auch ein größerer Bereich gemeint sein.
10. Hassinger, 1925, S. 62.
9. Großregion, weicht ab von der Geomorphologischen Gliederung der Tschechischen Republik.
10. Müller-Miny, 1966, Kt.
2. Land an der Eger
3. → Poohří
8. So benannt nach dem Fluß Eger (Ohře).
9. Nicht kompatibel mit dem historischen Begriff Egerland.
3. → Dolnooharská tabule
4. Egerniederung; Tafelland an der unteren Eger
8. So genannt nach dem Fluß Eger (Ohře).
2. Egerer Becken
3. → Chebská pánev
5. Chebská kotlina
9. In diesem Falle könnte man von einer Benennung nach dem Fluß Eger (Ohře) ausgehen.
10. Hassinger, 1925, S. 62; Sedlmeyer, 1941, S. 29; Werdecker, 1957, S. 6; Stallhofer, 2000, S. 39.
3. → Chebský vršek
10. Schneider, 1908, S. 60.
3. → Chebská pánev
4. Egerbecken
5. Chebská kotlina
8. So genannt nach der westböhmischen Stadt Eger (Cheb), Bezirk Eger (Cheb).
10. Schneider, 1908, S. 7; Friedrich, 1911, S. 39; Moscheles, 1921, S. 82; Engelmann, 1922, S. 56; Machatschek, 1927, S. 27; Sedlmeyer, 1941, S. 13; KB-Kt., 1943; Werdecker, 1957, S. 27; Blažek, 1959, S. 234; Schwarz, 1965, S. 86; OTS, 1975, S. 14.
3. → Chebská pahorkatina
8. So genannt nach der westböhmischen Stadt Eger (Cheb), Bezirk Eger (Cheb).
10. Schneider, 1908, S. 56.
3. → Chebská pahorkatina
4. Egerer Hochebene
8. So benannt nach der westböhmischen Stadt Eger (Cheb), Bezirk Eger (Cheb).
2. Egerer Pforte
3. → Chebská brána
8. So genannt nach der westböhmischen Stadt Eger (Cheb), Bezirk Eger (Cheb).
10. Blau, 1927, S. 21.
3. → Chebská brána
4. Egerer Landestor
8. So genannt nach der westböhmischen Stadt Eger (Cheb), Bezirk Eger (Cheb).
10. OTS, 1975, S. 14.
3. → Poohří
10. Sydow, 1868, S. 141.
2. Erzgebirgische Senke
3. → Podkrušnohorské pánve
4. Böhmische Landsenke
5. Podkrušnohorské kotliny
10. Hassinger, 1914, S. 45; Moscheles, 1921, S. 80; Machatschek, 1927, S. 27; Werdecker, 1957, S. 5; Schwarz, 1965, S. 88; MKM Europa 1, 1971, S. 292; Sperling, 1981, S. 49; Baedeker, 2000, S. 14.
2. Egerer Becken
3. → Chebská pánev
8. So genannt nach der westböhmischen Stadt Eger (Cheb), Bezirk Eger (Cheb).
10. MWB Böhmen I, 1894, S. 24.
1. Historisches Territorium, Kreis Karlsbad (Karlovarský kraj)
3. → Chebsko
4. Reichspfandschaft Eger
6. Terra Egrensis; Regio Egrana
7. Der tschechische Begriff „Chebsko“ entspricht dem deutschen Begriff „Egerland“ nur teilweise, was zu Mißverständnissen und Verstimmungen Anlaß geben kann. Die Darstellung unter dem deutschen Stichwort ist insofern angemessen, als das Gebiet Böhmen erst mit einem gewissen Verzug einverleibt wurde und bis 1945 fast rein deutsch besiedelt war. Insofern kann man eine naturräumliche, eine historische, eine geographische, und eine ethnographische Erklärung des Sachverhalts geben. Als Naturraum kann man das Egerer Becken (Chebská pánev) nennen. Aus geographischer Sicht bietet sich das Einzugsgebiet der Stadt Eger (Cheb) als zentraler Ort an, dem entspricht auch die tschechische Wortbildung auf –sko. Die historische Landschaft in Nordwestböhmen umfaßt ein größeres Gebiet mit dem Egertal bis Karlsbad (Karlovy Vary) mit dem Tepler Hochland (Tepelská vrchovina). Das Land an der oberen Eger, also auch im oberpfälzischen Teil, wurde im frühen 12. Jahrhundert von der bayerischen Ostkolonisation erfaßt und blieb Teil des Nordgaus. Die Stadt Eger (Cheb), 1061 als Egire erstmals urkundlich erwähnt, wurde durch die Heirat Friedrichs I. Barbarossa mit Adela von Vohburg dem Reich unmittelbar unterstellt, 1242 wird das Nürnberger Recht eingeführt, die Erhebung zur Reichsstadt erfolgt 1277. Durch seine starke Kaiserpfalz wurde Eger und seine Region zu einem Eckpfeiler des Reiches im südlichen Mitteldeutschland. Allerdings wurde das reichsunmittelbare Land nach dem Sturz der Staufer aufgeteilt. 1322 wurde Eger mit seiner Region für 20.000 Mark Silber an die böhmische Krone verpfändet („Reichspfandschaft“) und verblieb dort trotz der formal 1628 wiederhergestellten Landesherrschaft Bayerns. Immerhin behauptete das Egerland, staatsrechtlich gesehen, eine Sonderstellung innerhalb Böhmens. Da die Pfandschaft immer noch nicht eingelöst war, wurde das Gebiet 1806 auch staatsrechtlich Böhmen eingegliedert und 1918/19 in die Tschechoslowakische Republik aufgenommen. Wegen seiner rein deutschen Bevölkerung, die dem bayerischen Dialekt der benachbarten Oberpfalz sprach, nahm das Egerland auch ethnographisch eine Sonderstellung ein, was in der Zeit der Ersten Republik zu erheblichen Spannungen mit der tschechischen Administration führte; dazu trug auch die 1907 gegründete „Egerlända Gmoin“ bei: Neben der Mundart, die heute im Exil noch aufmerksame Pflege erfährt, ist auch noch auf die Volksbauweise (Egerländer Fachwerk) hinzuweisen, die durch die Denkmalpflege in den Dienst des Tourismus gestellt wird. Vor dem Zweiten Weltkrieg hatte das Egerland 800.000 Bewohner in 857 Gemeinden. Da die Spannungen mit den Tschechen in den dreißiger Jahren stark eskalierten, wurde die Vertreibung nach 1945 besonders hart durchgeführt, so daß die restdeutsche Bevölkerung nur noch wenige tausend Leute, die meist in Mischehen leben, umfaßt. Der Bevölkerungsverlust wurde bis heute noch nicht ausgeglichen.
9. Schon 1235 und 1261 tauchen die Begriffe Regio Egrensis und Egirlant auf. Die Bezeichnung „Regio Egrensis“ wurde neuerdings durch die grenzüberschreitende Raumordnung reaktiviert.
10. ADRE 2, 1843, S. 461; Sommer XV, 1847, S. II; MWB Böhmen I, 1894, S. 251; Lippert I, 1896, S. 22; Schneider, 1908, S. 239; Friedrich, 1911, S. 40; Machatschek, 1927, S. 10; OLTR, 1927, S. 124; Werdecker, 1937, S. 26; KB-Kt., 1943; Schwarz, 1965, S. 86; Duden WGN, 1966, S. 162; WLG 1, 1968, S. 881; MKM Europa 1, 1971, S. 292; HGBL 2, 1974, S. 3; Sperling, 1981, S. 31; SLL, 1985, S. 125; HLdL, 1992, S. 142; Duden WGN, 1993, S. 85; Stani-Fertl, 2001, S. 261.
Egerländchen
2. Egerland
3. → Chebsko
10. Sommer XV, 1847, S. 301.
2. Egergraben
3. → Podkrušnohorské pánev
8. So genannt nach dem Tal der Eger (Ohře).
10. Kutzen, 1854, S. 422.
2. Tafelland an der unteren Eger
3. → Dolnoohařská tabule
8. So genannt nach der Eger (Ohře).
10. Sedlmeyer, 1941, S. 29.
2. Egergraben
3. →Podkrušnohorské pánve
8. So genannt nach dem Tal der Eger (Ohře).
10. Machatschek, 1927, S. 27.
3. → Poohří
5. Údolí Oharky
10. MWB Böhmen I, 1894, S. 29; Moscheles, 1920, S. 24; Engelmann, 1922, S. 17; OTS, 1975, S. 44.
2. Röhesdorfer Gebirge
3. → Šenovská pahorkatina
4. Schönauer Hügelland
8. So genannt nach dem sächsischen Ort Ehrenberg, Kr. Sebnitz.
10. Schneider, 1908, S. 94.
3. → Ivančicko
Eibenschitzer Becken
3. → Ivančická kotlina
8. So genannt nach der südmährischen Stadt Eibenschitz (Ivančice), Bezirk Brünn-Land (Brno-věnkov).
3. → Ivančická kotlina
8. So genannt nach der südmährischen Stadt Eibenschitz (Ivančice), Bezirk Brünn-Land (Brno-venkov).
3. → Dub
10. Sommer I, 1833, S. 325; Sommer II, 1834, S. 164; OLTR, 1927, S. 124.
Eichberge
3. → Dubské vrchy
3. → Veverskobityšsko
3. → Veveřskobityšská kotlina
8. So genannt nach dem südmährischen Ort Eichhorn-Bittischka (Veveřská Bittichka), Bezirk Brünn-Land (Brno-venkov).
3. → Mníšecko (pod Brdy)
3. → Ejpovická přehradní nádrž
8. So genannt nach dem westböhmischen Ort Eipowitz (Ejpovice), Bezirk Rokitzan (Rokycany).
3. → Rudzianki
10. Schneider, 1908, S. 139; Malerek, 1996, S. 122.
3. → Železnobrodsko
3. → Železnobrodská vrchovina
4. Eisenbroder Gebirge
5. Železobrodské podhůří
8. So genannt nach der nordböhmischen Stadt Eisenbrod (Železný Brod); Bezirk Gablonz (Jablonec nad Nisou).
2. Eisenbroder Bergland
3. → Želenobrodská vrchovina
8. So genannt nach der nordböhmischen Stadt Eisenbrod (Železný Brod); Bezirk Gablonz (Jablonec nad Nisou).
10. Sueß, 1903, S. 259.
2. Eisenbroder Bergland
3. → Želenobrodská vrchovina
5. Želenobrodské podhůří (wörtl.)
8. So genannt nach der nordböhmischen Stadt Eisenbrod (Železný Brod); Bezirk Gablonz (Jablonec nad Nisou).
2. Eisenbroder Bergland
3. → Železnobrodská podhůří
4. Želenobrodská pahorkatina (wörtl.)
5. Eisenbroder Gebirgsvorland
8. So genannt nach der nordböhmischen Stadt Eisenbrod (Železný Brod); Bezirk Gablonz (Jablonec nad Nisou).
3. → Železná hůrka
4. auch: Eisenbühel
10. MWB Böhmen I, 1884, S. 23; Sueß, 1903, S. 183; Machatschek, 1927, S. 32, OLTR, 1927, S. 125; Sperling, 1981, S. 55.
3. → Železné hory
5. Železné pohoří
9. In der Königsaaler Chronik von 1288 „Mons ferreus“ genannt.
10. Moscheles, 1921, S. 75; Machatschek, 1927, S. 18; OLTS, 1927, S. 125; Sedlmeyer, 1941, S. 24; Spreitzer, 1941, S. 434; KB-Kt., 1943; Werdecker, 1957, S. 46; Blažek, 1959, S. 236; Duden WGN, 1966, S. 164; OTS, 1975, S. 63; VGJ, 1996, S. 21; Stani-Fertl, 2001, S. 262.
3. → Lednicko
2. Markteisenstein und Umgebung
3. → Zeleznorudsko
3. → Železnorudská hornatina
8. So genannt nach dem Grenzort Markt Eisenstein (Železná Ruda), Bezirk Klattau (Klatovy).
3. → Železnorudský průsmyk
8. So genannt nach dem Grenzort Markt Eisenstein (Železná Ruda), Bezirk Klattau (Klatovy).
10. Schneider, 1908, S. 29.
Eisensteinský průsmyk
3. → Želenorudský průsmyk
8. So benannt nach dem westböhmischen Ort Markt-Eisenstein (Želežná ruda), Bezirk Klattau (Klatovy).
10. Koláček, 1934, S. 18.
2. Eisensteiner Paß
3. → Železnorudský průsmyk
8. So genannt nach dem Grenzort Markt Eisenstein (Želežná Ruda), Bezirk Klattau (Klatovy).
10. OSN 6, 1893, S. 17.
Eisgruber Hügelland
3. → Lednická pahorkatina
8. So genannt nach der südmährischen Stadt Eisgrub (Lednice), Bezirk Lundenburg (Břeclav), Südmährischer Kreis (Jihomoravský kraj).
Eisgruber Teichplatte
3. → Lednické rybníky
8. So genannt nach der südmährischen Stadt Eisgrub (Lednice), Bezirk Lundenburg (Břeclav), Südmährischer Kreis (Jihomoravský kraj).
3. → Ivanicko na Haně
3. → Ivanovická brána
8. So genannt nach dem südmährischen Ort Eiwanowitz (Ivanovice na Haně), Bezirk Wischau (Vyškov).
2. Ejpowitzer Hügelland
8. So benannt nach dem mittelböhmischen Ort Ejpowitz (Ejpovice), Bezirk Rokitzan (Rokycany).
9. Nicht in die aktuelle geomorphologische Nomenklatur aufgenommen.
10. ČV I, 1, 1968, S. 695.
1. Stausee; Kreis Pilsen (Plzeňský kraj)
2. Eipowitzer Talsperre
5. Vodní nádrž Ejpovice
7. Aufstauung der Klabava, eines linken Nebenbaches des Beraunflusses (Berounka) im Pilsener Becken (Plzeňská panev), 1957 vollendet. 12 ha Fläche, 1,5 Mio. m³ Stauraum, Staudamm 12,6 m hoch. Gewinnung von Brauchwasser, Naturschutz.
8. So benannt nach dem westböhmischen Ort Eipowitz (Ejpovice), Bezirk Rokitzan (Rokycany).
10. Fričová, 1974/75, S. 308.
3. → Ejpovická pahorkatina
8. So benannt nach dem mittelböhmischen Ort Ejpowitz (Ejpovice), Bezirk Rokitzan (Rokycany).
2. Elbedurchbruchstal
3. → Labské kaňon
4. Elbtal
10. Schneider, 1908, S. 103.
2. Elbedurchbruchstal
3. → Labské údolí
4. Elbcanon, Elbengtal, Elbtal
10. ADRE 2, 1866, S. 892; Schneider, 1908, S. 105; Engelmann, 1938, S. 1.
3. → Labské kaňon
4. Elbcanon; Elbdurchbruch; Elbetalung
10. Engelmann, 1922, S. 49.
3. → Labe
6. Albis (lat.), Άλβις (gr.)
9. Der Name Albis bzw. Albia erscheint im 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. in den griechischen und lateinischen Quellen. In der Chronik des Kosmas lesen wir 1125 Alba oder Olba, dann alttschech. seit dem 17. Jahrhundert Laba. Der Name gehört zu einer großen Gruppe alteuropäischer Gewässernamen und korrespondiert auch mit dem slawischen Namen Labe Bedeutet so viel wie „helles Wasser“.
10. Schaller XVI, 1790, S. 4; EWK 11, 1823, S. 191; Sommer II, 1834, S. XX; Palacky I, 1836, S. 65; ADRE 2, 1843, S. 460; Schweitzer, 1846, S. 2; Cotta, 1854, S. 318; Pierer 3, 1857, S. 13; Kořistka, 1861, S. 32; ARCL 2, 1866, S. 892; Sydow, 1868, S. 140; Kloeden, 1875, S. 153; MWB Böhmen I, 1894, S. 66; Lippert I, 1896, S. 14; Partsch I, 1896, S. 98; Schneider, 1908, S. 12; Hassinger, 1925, S. 54; Blau, 1927, S. 25; Machatschek, 1927, S. 5; OLTR, 1927, S. 126; Spreitzer, 1941, S. 436; Werdecker, 1957, S. 6; Blažek, 1959, S. 235; Schwarz, 1961, S. 48; BS, 1962, S. 539; Schwarz, 1965, S. 199; Duden WGN, 1966, S. 165; WLG 1, 1968, S. 896; MKM Europa 1, 1971, S. 297; AR, 1981, S. 114; Sperling, 1981, S. 534; TLČS, 1983, S. 60; GeoKr, 1984, S. 36; SLL, 1985, S. 133; RBL, 1989, S. 102; Duden GND, 1993, S. 89; Knebel, 1993, S. 43; Gorys, 1994, S. 11; Vorschläge, 1994, S. 63; LŠ, 1997, S. 148; Baedeker, 2000, S. 12; Stani-Fertl, 2001, S. 262; SZ, 2003, S. 102.
3. → Střední Polabi
4. Mittleres Elbgebiet; Mittleres Elbeland; Tafelland an der Elbe
5. Polabské tabule
3. → Střední Polabí
4. Elbe-Ebene; Elbeniederung; Mittleres Elbegebiet; Mittleres Elbeland
5. Kotlina Labská; Labská pánev; Polabí; Polabská pánev (wörtl.); Polabská tabule
8. So genannt nach dem mittleren Lauf der Elbe (Labe).
10. RGL 1, 1883, S. 206; Hassinger, 1914, S. 5; Moscheles, 1921, S. 76; Machatschek, 1927, S. 29.
3. → Kostelecko (nad Labem)
3. → Polabí
10. Hassinger, 1925, S. 61.
2. Elbedurchbruch
3. → Labský kaňon
4. Elbcanon
10. Spreitzer, 1941, S. 430.
2. Elbebecken
3. → Polabská nížina
4. Elbe-Ebene; Elbe-Niederung; Elbe-Tafelland
5. Kotlina Labská; Labská rovina; Polabská pánev
10. Hassinger, 1925, S. 65; Sedlmeyer, 1941, S. 28; OTS, 1975, S. 43; Baedeker, 2000, S. 210; Stani-Fertl, 2001, S. 262.
2. Elbedurchbruchstal
3. → Labský údolí
4. Elbcanon
10. Förster, 1978, S. 56, Kt. 8.
2. Elbsandsteingebirge
3. → Děčínská vrchovina
5. Labské pohoří
9. An anderer Stelle schreibt Sommer „Sandsteingebirge an der Elbe“ (S. XV).
10. Sommer I, 1833, S. XIII.
3. → Labský důl
10. Hoser, 1803, S. I 86; Rieger 2, 1862, S. 322; Moscheles, 1921, S. 63; OLTR, 1927, S. 126; Bach, 1989, S. 66; Baedeker, 2000, S. 264.
3. → Střední Polabí
4. Elbebecken; Elbeniederung
5. Kotlina Labska; Polabí; Polabská pánev
9. Es könnte auch das Theresienstädter Becken (Terezínská kotlina) gemeint sein.
10. ADRE 2, 1843, S. 461.
3. → Polabská nížina
4. Elbe-Ebene; EKreis Reichenberg (Liberecký kraj)essel
5. Kotlina Polabská; Labská rovina; Polabská pánev
10. Moscheles, 1921, S. 101; OTS, 1975, S. 43.
3. → Loketsko
Elbogener Bergland
3. Loketská vrchovina
8. So genannt nach der westböhmischen Stadt Elbogen (Loket), Bezirk Falkenau (Sokolov).
3. → Děčínská vrchovina
4. Böhmisch-Sächsische Schweiz; Elbsandsteinplatte; Elbesandsteingebirge; Sächsische Schweiz; Sandsteingebirge an der Elbe
5. Českosaské pohoří piskovcové; Ceskosaské Švýcarsko; Děčínské mezihoří; Dečínské stěny
9. Großregion, nicht kompatibel mit der Geomorphologischen Gliederung der Tschechischen Republik.
10. Schweitzer, 1846, S. 10; ARCL 3, 1857, S. 12; Pierer 3, 1857, S. 13; Sydow, 1868, S. 151; Kloeden, 1875, S. 93; RGL 1, 1883, S. 206; MWB Böhmen I, 1889, S. 12; Friedrich, 1911, S. 40; Moscheles, 1921, S. 83; Hassinger, 1925, S. 68; Blau, 1927, S. 22; Machatschek, 1927, S. 9; OLTR, 1927, S. 9; Engelmann, 1928, S. 12; Sedlmeyer, 1941, S. 13; Spreitzer, 1941, S. 430; Blume, 1943, S. 19; KB-Kt., 1943; Werdecker, 1957, S. 6; Blažek, 1959, S. 235; BS, 1962, S. 539; Schwarz, 1965, S. 199; Duden WGN, 1966, S. 166; Müller-Miny, 1966, Kt.; WLG 1, 1968, S. 898; ČSSt, 1971, S. 21; MKM Europa 1, 1972, S. 298; OTS, 1975, S. 15; Förster, 1978, S. 46; AR, 1981, S. 114; Sperling, 1981, S. 51; SLL, 1985, S. 134; RBL, 1989, S. 104; Liedtke, 1994, S. 44; Vorschläge, 1994, S. 63; VGJ, 1996, S. 24; Král, 1999, S. 103; Baedeker, 2000, S. 14; Stani-Fertl, 2001, S. 262; Liedtke, 2002, S. 55; SZ, 2003, S. 99.
2. Elbsandsteingebirge
3. → Děčínská vrchovina
10. Schneider, 1908, S. 84; OLTR, 1927, S. 126.
3. → Labský důl
4. Elbcanon, Elbdurchbruch, Elbengtal
5. Labské kaňon
7. Engtal der Elbe im Böhmischen Mittelgebirge (České středohoří), reizvolle Landschaft und mildes Klima, Weingärten, Burgruinen. Als literarische Landschaft entdeckt im Zeitalter der Romantik, berühmt wurde das Gemälde „Überfahrt am Schreckenstein“ von Ludwig Richter.
10. Sydow, 1868, S. 150; Moscheles, 1920, S. 21; Moscheles, 1921, S. 95; Förster, 1978, S. 56, Abb. 8; SLL, 1985, S. 134.
3. → Labské údolí
10. Sueß, 1903, S. 232; Schneider, 1908, S. 85; Machatschek, 1927, S. 17.
2. Elbedurchbruch
5. Labský kaňon
6. Porta Bohemica
10. Hassinger, 1925, S. 42.
3. → Labská louka
6. Łabska Łąka
10. Hoser, 1803, S. I 74; Partsch I, 1896, S. 98; Bach, 1989, S. 66; SGTS 3, 1993, S. 122; Gorys, 1994, S. 320.
3. → Lhenická brázda
8. So genannt nach dem südböhmischen Ort Elhenitz (Lhenice), Bezirk Prachatitz (Prachatice).
Elsa oder Olsa
2. Olsa
3. → Olše
6. Olza (poln.)
10. Kneifel II, 1804, S. 87.
3. → Ašská vrchovina
4. Voigtländisches Gebirge
5. Halštrovské vrchy; Halštrovské hory
8. So genannt nach dem Fluß Weiße Elster.
10. Kloeden, 1875, S. 95; RGL 1, 1883, S. 206; Machatschek, 1927, S. 10; OLTR, 1927, S. 127; Sedlmeyer, 1941, S. 12; Werdecker, 1957, S. 23; Duden WGN, 1966, S. 167; MKM Europa 1, 1971, S. 300; AR, 1981, S. 114; SLL, 1985, S. 138; Liedtke, 1994, S. 44; VGJ, 1996, S. 23; Baedeker, 2000, S. 14; Stani-Fertl, 2001, S. 262.
2. Elstergebirge
3. → Halštrovské hory
8. So genannt nach der Weißen Elster, einem Nebenfluß der Saale.
10. KB-Kt., 1943.
2. Elstergebirge
3. → Halstrovské hory
10. Kozenn/Jireček ŠA, 1878, Kt. 11.
3. → Andelskohorská plošina
8. So benannt nach dem nordmährischen, ehemals sudetenschlesischen Ort Engelsberg (Andělská hora), Bezirk Freudenthal (Bruntál).
Enlauer Bergland
3. → Jilovská vrchovina
8. So genannt nach der mittelböhmischen Stadt Eule, früher auch Eulau (Jilové u Prahy).
1. Berg; Deutschland
4. Entenbil
8. Erhebung im Oberpfälzer Wald (Český les), 901 m hoch, unmittelbar an der deutsch-tschechischen Staatsgrenze liegend.
10. Beer, 1925, S. 143; OLTR, 1927, S. 127; Kunský, 1968, S. 168; Stallhofer, 2000, S. 37.
2. Entenbühl
4. Entenbil
10. Willkomm, 1878, S. 5.
2. → Entenbühl
4. Entenbühlberg
10. MWB Böhmen I, 1894, S. 91.
2. Epihercynische Tiefländer
3. → Epihercynské nižiny
6. Plaines Basses Epihercyniennes (franz.)
9. Englische Bezeichnung.
10. VGJ, 1996, S. 36.
1. GME-1, Tiefländer, im nördlichen Mitteleuropa
2. Epiherzynische Tiefländer
3. s.o.
4. Zentraleuropäisches Tiefland
6. Epihercynian Lowlands (engl.); Niż Środkowoeuropejski (poln.); Plaines Basses Epihercyniennes (franz.)
7. Es handelt sich um ein Subsystem (neuer Nomenklatur), das außerhalb des Herzynischen Gebirges (Hercynská pohoří) liegt und das Territorium der Tschechischen Republik nur wenig berührt, beispielsweise mit dem Troppauer Hügelland (Opavská pahorkatina).
10. VGJ, 1996, S. 36.
3. → Epiherzynské nižiny
6. Epihercynian Lowlands (engl.); Niż Środkowoeuropejski (poln.); Plaines Basses Epihercyniennes (franz.)
9. In der deutschen Terminologie scheint der Begriff nicht eingeführt zu sein.
10. VGJ, 1996, S. 36.
2. Wilde Adler
3. → Divoká Orlice
5. Orlice divoká
6. Dzika Orlica (poln.)
9. Am Oberlauf der Wilden Adler (Divoká Orlice) liegt der Ort Erlitz (Horní Orlice), Bezirk Wildenschwerdt (Ústí nad Orlicí).
10. Sommer IV, 1836, S. XXIII; Schweitzer, 1846, S. 4; MWB Böhmen I, 1884, S. 76; RGL 2, 1893, S. 708; Partsch I, 1896, S. 47; Friedrich, 1911, S. 27; LGG, 1984, S. 49; Knebel, 1993, S. 107.
2. Adlergebirge
3. → Orlické hory
4. Grünwalder Gebirge
6. Góry Orlickie (poln.)
10. RGL 2, 1883, S. 708.
2. Adlergebirge
3. → Orlické hory
4. Erlitzgebirge; Grünwalder Gebirge; Mensegebirge
6. Góry Orlickie (poln.)
8. So genannt nach der Erlitz bzw. Wilden Adler (Divoká Orlice / Dzika Orlica).
10. Sommer IV, 1836, S. XIV.
2. Adlergebirge
3. → Orlické hory
4. Böhmischer Kamm; Erlitzgebirge; Grünwalder Gebirge; Mensegebirge
6. Góry Orlickie (poln.)
8. So genannt nach der Erlitz bzw. Stillen Adler (Divoká Orlice).
10. Kloeden, 1875, S. 90.
2. Adlergebirge
3. → Orlické hory
4. Böhmischer Kamm; Erlitzgebirge; Grünwalder Gebirge; Mensegebirge
6. Góry Orlickie (poln.)
8. So genannt nach der Erlitz bzw. Wilden Adler (Divoká Orlice / Dzika Orlica).
10. ADRE 13, 1847, S. 758; RGL 1, 1883, S. 206; SLL, 1985, S. 80.
2. Böhmischer Kamm
3. → Orlický hřbet
10. Schneider, 1908, S. 142.
3. → Orlickozahorská brázda
8. So genannt nach der Erlitz bzw. Wilden Adler (Divoká Orlice / Dzika Orlica).
10. Schneider, 1908, S. 142.
3. → Československá republika
7. Gemeint ist die Tschechoslowakische Republik von ihrer Gründung bis zum Münchener Abkommen im September 1938.
10. Seibt, 1974, S. 176.
2. Seestadtler Becken
8. So benannt nach dem nordböhmischen Ort Seestadtl (Ervěnice), Bezirk Brüx (Most).
10. ČV I, 1, 1968, S. 460.
3. → Krušné hory
5. Krušné pohoří; Rudohorie; Rudohoří
6. Ore Mountains (engl.); Monts Metallifères; Fergunna (hist.); Mirquidi (hist.)
9. Der deutsche wie auch der tschechische Name des Erzgebirges ist jung und kam erst in der Neuzeit auf. Es war der Erzreichtum, der zu diesem Namen Anlaß gab. Erste Nennung 1588 (die Erzgebirge). Vorher sind die Namen → Fergunna und → Mirquidi bekannt geworden.
10. EWK 11, 1823, S. 187; Sommer I, 1833, S. XIII; Palacky I, 1836, S. 4; ADRE, 1843, S. 460; Cotta, 1854, S. 318; ARCL 2, 1866, S. 891; Kloeden, 1875, S. 95; Krejčí, 1876, S. 285; RGL 1, 1883, S. 206; MWB Böhmen I, 1884, S. 5, S. 206; Egli, 1893, S. 294; Lippert I, 1896, S. 29; Schneider, 1908, S. 3; Friedrich, 1911, S. 7; Hassinger, 1914, S. 45; Moscheles, 1920, S. 24; Moscheles, 1921, S. 83; Blau, 1927, S. 21; Machatschek, 1927, S.; OLTR, 1927, S. 128; Spreitzer, 1941, S. 430; Sedlmeyer, 1941, KB-Kt., 1943; S. 12; Werdecker, 1957, S. 3; Blažek, 1959, S. 235; Schwarz, 1961, S. 96; BS, 1962, S. 538; Schwarz, 1965, S. 86; Duden WGN, 1966, WLG 1, 1968, S. 945; MKM Europa 1, 1972, S. 307; S. 173; OTS, 1975, S. 30; AR, 1981, S. 114; Sperling, 1981, S. 49; TLČS, 1983, S. 60; SLL, 1985, S. 138; RBL, 1989, S. 106; Duden GND, 1993, S. 93; Gorys, 1994, S. 259; Liedtke, 1994, S. 44; Vorschläge, 1994, S. 63; VGJ, 1996, S. 23; Baedeker, 2000, S. 14; Stallhofer, 2000, S. 37; SZ, 2003, S. 102.
1. Großregion; Kreis Karlsbad (Karlovarský kraj), Kreis Aussig (Ústecký kraj), D-Sachsen
3. → Krušnohorská soustava
9. Nicht ganz kompatibel mit der Geomorphologischen Gliederung der Tschechischen Republik.
10. Müller-Miny, 1966, Kt.
2. Südliches Erzgebirgsvorland
3. → Podkrušnohorské pánve
4. Südabfall des Erzgebirges
10. Sedlmeyer, 1941, S. 31.
2. Becken vor dem Erzgebirge
3. → Podkrušnohorské pánve
4. Böhmische Landsenke; Egergraben
10. Engelmann, 1922, S. 13.
3. → Podkrušnohorské pánve
4. Becken vor dem Erzgebirge; Egergraben; Erzgebirgsvorlandbecken
10. Schwarz, 1965, S. 86.
3. → Krušnohorská hornatina
9. Eigentlich „Bergländer“, denn es handelt sich nicht nur um das Erzgebirge (Krušné hory) i.e.S.
2. Erzgebirgisches Bergland
3. → Krušnohorská hornatina
5. Krušnohorské hornatiny a vrchoviny (wörtl.)
10. Förster, 1978, S. 49.
3. → Krušnohorská soustava
4. Erzgebirge-System
10. ČSSt, 1971, S. 21; Sperling, 1981, S. 84.
7. Gemeint ist der Südabfall des Erzgebirges, der schmaler und steiler ist als der nördliche Abfall nach Sachsen hin.
9. So in der tschechischen geomorphologischen Nomenklatur nicht ausgewiesen.
10. Förster, 1978, S. 56, Abb. 8.
2. Egergraben
3. → Podkrušnohorské pánve
5. Podkrušnohorské kotliny
6. Ore Mountain Basins (engl.)
10. Förster, 1978, S. 49.
2. Egergraben
3. → Podkrušnohorské pánve
4. Erzgebirgsbecken; Egergraben
5. Podkrušnohorské kotliny
10. BS, 1962, S. 557.
3. → Krušnohorská subprovincie
4. System des Erzgebirges
10. Schneider, 1908, S. 55; Förster, 1978, S. 46.
2. Südliches Erzgebirgsvorland
3. → Podkrušnohorská oblast
5. Podkrušnohorské vulkanické hornatiny (wörtl.)
10. Förster, 1978, S. 49.
2. Egergraben
3. → Podkrušnohorské pánve
4. Erzgebirgische Senke
5. Podkrušnohorské kotliny
10. Förster, 1978, S. 48.
2. Gesenke
3. → Jeseníky
6. Askiburgion mons
10. Egli, 1893, S. 440; Blau, 1927, S. 26; Anders, 1939, S. 3.
3. → Jilovsko (u Prahy)
4. Glatzer Bergland; Glatzer Gebirgssystem; Mittelsudeten; Sudetisches Zwischengebirge
10. Kořistka, 1861, S. 30.
3. Soví hory
6. → Góry Sowie (poln.)
10. RGL 1, 1883, S. 511; Schweitzer, 1846, S. 4; Cotta, 1854, S. 395; Sydow, 1868, S. 144; Krejči, 1876, S. 228; Lippert I, 1896, S. 67; Partsch I, 1896, S. 15; Sueß, 1903, S. 271; Schneider, 1908, S. 3; Machatschek, 1927, S. 10; Werdecker, 1957, S. 43; Duden WGN, 1966, S. 176; Knebel, 1993, S. 107; Vorschläge, 1994, S. 63; Baedeker, 2000, S. 102.
1. Raumordnungsregion; Kreis Karlsbad (Karlovarsky kraj) / D-Bayern / D-Sachsen
7. Eine Euregion ist eine grenzüberschreitende Planungs- und Raumordnungsgemeinschaft, die den gemeinsamen Interessen von Bürgern zweier oder mehrerer Staaten dient und die über Staats- und Sprachgrenzen hinweg den Geist der Toleranz und der Friedenserhaltung fördert und zugleich auch den Interessen der Wirtschaft, des Verkehrs, des Kulturaustausches, des Natur- und Umweltschutzes und mancherlei praktischen Vollzügen dient. Die ersten Euregios entstanden im (alten) EU-Bereich und in Westeuropa; sie haben sich dort ihren Aufgaben gewachsen gezeigt und gleichzeitig neue Wege der Zusammenarbeit eröffnet. Mit der politischen Wende in Mitteleuropa 1989/90 ergaben sich entlang des früheren „Eisernen Vorhangs“ ungeahnte Möglichkeiten hinsichtlich der Gründung neuer Euregionen. Solche entstanden an der deutsch-polnischen Grenze, entlang der österreichischen Außengrenze gegen Ungarn und die Slowakei sowie entlang der tschechischen (damals noch tschecho-slowakischen) Außengrenze. Die Regio Egrensis wurde 1993 gegründet und will mit ihrem Namen an das historische Egerland erinnern. Sie setzt sich zusammen aus einer Reihe von Land- und Stadtkreisen in Oberfranken (Freistaat Bayern), im sächsischen Vogtland (Freistaat Sachsen) und den Bezirken Eger (Cheb), Karlsbad (Karlovy Vary), Falkenau (Sokolov) und Tachau (Tachov). Sitz der Euregio Verwaltung ist Eger (Cheb). Das Gesamtgebiet umfaßt 17.000 km² mit etwa 2 Mio. Einwohnern. Die gemeinsame Problematik liegt in der Überwindung der Grenzland-Problematik, die durch den Eisernen Vorhang als Systemgrenze noch erheblich gesteigert worden ist. Während die Randgebiete Bayerns durch eine großzügig gewährte Grenzlandförderung unterstützt worden sind, verwahrlosten die Grenzgebiete Sachsens und Böhmens immer mehr. Im Egerland kam noch die besondere Situation der Vertreibung dazu, die auch psychologische Barrieren entstehen ließ. Das Egerland war bis 1945/46 mehrheitlich von Deutschen besiedelt, deren Nachkommen heute zumeist in Bayern und Hessen leben. Der Wiederaufsiedlungsgrad erreichte nicht mehr den Vorkriegsstand, die Zugezogenen waren sozial unterprivilegiert und ethnisch gemischt, so daß schwere soziale Probleme, insbesondere mit den Sinti und Roma, entstanden. Das sächsische Vogtland war und ist bis heute Abwanderungsgebiet. Auch in Bayern gehörten die Grenzgebiete zu den benachteiligten Räumen. Die Landwirtschaft leidet unter der Mittelgebirgslage im Gebirgsknoten des Fichtelgebirges (Smrčiny), des Elstergebirges (Krušné hory), des Erzgebirges (Krušné hory) und des Oberpfälzer Waldes (Český les). In der Industrie nahm die Heimarbeit eine besondere Stellung ein, weltberühmt war die Herstellung von Musikinstrumenten in Graslitz (Kraslice) und Schönbach (Luby). Wichtige Bodenschätze sind das Kaolin (Porzellanherstellung) und, am Fuße des Erzgebirges, die Braunkohle, verbunden mit der Energieerzeugung. In der Zeit nach 1945 ist, vor allem bei St. Joachimsthal (Jáchymov), nach Uran geschürft worden. Zu den Bodenschätzen gehören letztlich auch die heilkräftigen Quellen der Kurorte Karlsbad (Karlovy Vary), Marienbad (Mariánské házně) und Franzensbad (Frantíškovy Lázne), die das sog. „Bäderdreieck“ bilden. In allen drei Teilen der Euregio gibt es bedeutende Kulturstätten, die aus der Bäder- und Kurtradition entstanden sind. Das Egerer Becken (Chebská pánev) ist eines der wichtigsten Einfallstore nach Böhmen. Wichtige Verkehrswege überschreiten hier die Grenze. Die Zeit der Neuorientierung war nicht zuletzt auch mit erheblichen Irritationen verbunden (Schwarzhandel, Prostitution, erhöhte Kriminalität), so daß auch die Sicherheitsorgane gezwungen sind, eng zu kooperieren.
2. Mitteleuropa
3. → Evropa střední; Střední Evropa
6. Central Europe (engl.); l’Europe central
7. Hier ist nur zu fragen, ob polnische und tschechische Vorstellungen von Mitteleuropa übereinstimmen oder wenigstens miteinander korrespondieren. Bis zum Ersten Weltkrieg herrschte Übereinstimmung darüber, dass Osteuropa mit dem Russischen Reich gleichzusetzen war, dazu gehörte sicherlich auch Kongresspolen. Dennoch konnte man sich in der Zwischenkriegszeit nicht mit dem aus Deutschland kommenden Mitteleuropa-Begriff anfreunden, da er zu eng mit der Lebensraum-Ideologie deutscher Nationalisten verbunden war. Dazu kam ein polnisches Faible für Frankreich, also eine Frankophilie, die auch im politischen Bündnissystem ihren Ausdruck fand.
2. Mitteleuropa
3. → Střední Evropa
10. Koláček, 1934, S. 9.
2. Osteuropa
6. Eastern Europe
7. Auch in der tschechischen Länderkunde wurden unter „Osteuropa“ in der Regel die frühere Sowjetunion bzw. die GUS-Staaten westlich des Urals verstanden.
10. Koláček, 1934, S. 63.